Schnelltest macht fit für das Rating
Schnelltest macht fit für das Rating
„Nutzen Sie das Rating als Managementinstrument, um Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.“ Mit diesem Kernsatz setzt die von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) vorgelegte Broschüre „Rating – Was die Banken prüfen“ bewusst einen Kontrapunkt zu den Ängsten, die viele Mittelständler befallen, wenn sie die Begriffe Rating und Basel II hören. Anstatt wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange zu erstarren, sollten die Unternehmer die neue Einstufung ihrer Kreditwürdigkeit offensiv angehen. Ein Rating-Schnelltest gibt dazu eine erste Grundlage. Nach der Beantwortung der wichtigsten Fragen zum Thema Rating nimmt er den zweiten Teil der Broschüre ein. Sie ist für acht Euro (inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten) bei der LGH erhältlich. Die Bestelladresse: LGH, Auf´m Tetelberg 7, 40221 Düsseldorf, Tel.: +49 (0)211 30 10 824, Fax: +49 (0)211 30 10 811, lgh@lgh.de, www.lgh.de .
35 Fragen und 13 Angaben zu den aktuellen Bilanzkennzahlen umfasst der speziell auf den Mittelstand zugeschnittene Schnelltest. Es geht sowohl um die harten Faktoren, also um die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage, als auch um die so genannten weichen Faktoren. Dazu zählen zum Beispiel die Wettbewerbssituation, die Stellung im Markt, die Managementqualitäten oder die Controlling- und Planungssysteme. Die Punkteauswertung gibt Aufschluss über die Stärken und Schwächen des Betriebes, über Risiken und Potenziale. Eine symbolische Ampel deutet dann an, wie ein Bankenrating ausfallen würde: Zeigt die Ampel grün, dürfte das Unternehmen eine positive Einstufung erreichen, bei gelb ist die Bonitätsbewertung unsicher, bei rot dürfte die Firma derzeit einem Rating nicht standhalten. Vergleichsweise hohe Zinsen oder der Wegfall der Kreditlinien wären die Folgen. Heiner Schlichtherle, der Rating-Fachmann der LGH: „Die halbe Stunde, die der Test ungefähr erfordert, ist eine überaus gut investierte Zeit, vor allem wenn man sich damit auf ein Bankgespräch vorbereitet. Und derartige Unterredungen über Finanzierungs- und Kreditangelegenheiten wird es ja künftig für Mittelständler weit häufiger und intensiver geben als bisher.“ Der Schnelltest kann übrigens auch via Internet absolviert werden: www.lgh-rating.de .
Um das brandaktuelle Thema „Rating“ zu versachlichen, werden in der Broschüre im Frage- und Antwort-Stil Basis-Informationen gegeben, etwa zu den Auswirkungen von „Basel II“ auf die Kreditvergabe und die Konditionen, zu den unterschiedlichen Ratingverfahren oder den notwendigen Unterlagen und Daten. Die Bonitätsprüfung habe durchaus positive Seiten: Sie stellt eine objektivierte und zukunftsorientierte Betrachtung des jeweiligen Unternehmens von außen dar, also ungetrübt von jeder „Betriebsblindheit“. Aus ihr kann man zum Beispiel auch Maßnahmen zur Verbesserung wichtiger Abläufe oder für weitere Marktaktivitäten ableiten. Insofern kann man das Rating und vor allem das Ergebnis des Schnelltests als Frühwarnsystem nutzen, um betriebliche Fehlentwicklungen zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Zudem kann es die Basis dafür bieten, dass Unternehmer ihrer Bank künftig offener und selbstbewusster gegenübertreten.
Der Test wurde so konzipiert, dass ein Ergebnis im „grünen Bereich“ ungefähr einer der A-Kategorien der internationalen Ratingagenturen entspricht. Dies bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kredit nicht mehr bedient werden kann, unter einem Prozent liegt. Die B-Benotungen machen im Test den „gelben“ Bereich aus.
Autor: Harald Siebert, LGH
„Nutzen Sie das Rating als Managementinstrument, um Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.“ Mit diesem Kernsatz setzt die von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) vorgelegte Broschüre „Rating – Was die Banken prüfen“ bewusst einen Kontrapunkt zu den Ängsten, die viele Mittelständler befallen, wenn sie die Begriffe Rating und Basel II hören. Anstatt wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange zu erstarren, sollten die Unternehmer die neue Einstufung ihrer Kreditwürdigkeit offensiv angehen. Ein Rating-Schnelltest gibt dazu eine erste Grundlage. Nach der Beantwortung der wichtigsten Fragen zum Thema Rating nimmt er den zweiten Teil der Broschüre ein. Sie ist für acht Euro (inkl. MWSt., zzgl. Versandkosten) bei der LGH erhältlich. Die Bestelladresse: LGH, Auf´m Tetelberg 7, 40221 Düsseldorf, Tel.: +49 (0)211 30 10 824, Fax: +49 (0)211 30 10 811, lgh@lgh.de, www.lgh.de .
35 Fragen und 13 Angaben zu den aktuellen Bilanzkennzahlen umfasst der speziell auf den Mittelstand zugeschnittene Schnelltest. Es geht sowohl um die harten Faktoren, also um die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage, als auch um die so genannten weichen Faktoren. Dazu zählen zum Beispiel die Wettbewerbssituation, die Stellung im Markt, die Managementqualitäten oder die Controlling- und Planungssysteme. Die Punkteauswertung gibt Aufschluss über die Stärken und Schwächen des Betriebes, über Risiken und Potenziale. Eine symbolische Ampel deutet dann an, wie ein Bankenrating ausfallen würde: Zeigt die Ampel grün, dürfte das Unternehmen eine positive Einstufung erreichen, bei gelb ist die Bonitätsbewertung unsicher, bei rot dürfte die Firma derzeit einem Rating nicht standhalten. Vergleichsweise hohe Zinsen oder der Wegfall der Kreditlinien wären die Folgen. Heiner Schlichtherle, der Rating-Fachmann der LGH: „Die halbe Stunde, die der Test ungefähr erfordert, ist eine überaus gut investierte Zeit, vor allem wenn man sich damit auf ein Bankgespräch vorbereitet. Und derartige Unterredungen über Finanzierungs- und Kreditangelegenheiten wird es ja künftig für Mittelständler weit häufiger und intensiver geben als bisher.“ Der Schnelltest kann übrigens auch via Internet absolviert werden: www.lgh-rating.de .
Um das brandaktuelle Thema „Rating“ zu versachlichen, werden in der Broschüre im Frage- und Antwort-Stil Basis-Informationen gegeben, etwa zu den Auswirkungen von „Basel II“ auf die Kreditvergabe und die Konditionen, zu den unterschiedlichen Ratingverfahren oder den notwendigen Unterlagen und Daten. Die Bonitätsprüfung habe durchaus positive Seiten: Sie stellt eine objektivierte und zukunftsorientierte Betrachtung des jeweiligen Unternehmens von außen dar, also ungetrübt von jeder „Betriebsblindheit“. Aus ihr kann man zum Beispiel auch Maßnahmen zur Verbesserung wichtiger Abläufe oder für weitere Marktaktivitäten ableiten. Insofern kann man das Rating und vor allem das Ergebnis des Schnelltests als Frühwarnsystem nutzen, um betriebliche Fehlentwicklungen zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Zudem kann es die Basis dafür bieten, dass Unternehmer ihrer Bank künftig offener und selbstbewusster gegenübertreten.
Der Test wurde so konzipiert, dass ein Ergebnis im „grünen Bereich“ ungefähr einer der A-Kategorien der internationalen Ratingagenturen entspricht. Dies bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kredit nicht mehr bedient werden kann, unter einem Prozent liegt. Die B-Benotungen machen im Test den „gelben“ Bereich aus.
Autor: Harald Siebert, LGH
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