120 Lehrlinge können Praktikum auch in den Niederlanden machen
120 Auszubildende aus dem Handwerk können in den kommenden beiden Jahren dreiwöchige Praktika im Ausland absolvieren - auch in den Niederlanden. Möglich macht dies die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH), nachdem ihr Poolantrag des LGH-Projektes "let's go – Auslandspraktika in der handwerklichen Ausbildung" im Programm Lebenslanges Lernen vom nationalen Auswahlausschuss LEONARDO DA VINCI Mobilität zur Förderung durch die EU-Kommission ausgewählt worden ist.
Durch das neue Instrument des "Poolprojektes" können die Jugendlichen einzeln, zu verschiedenen Zeitpunkten und in unterschiedlichen Ländern ihr Praktikum ableisten. In Kooperation mit den Handwerkskammern Aachen und Münster und den Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) ist es der LGH als koordinierende Einrichtung gelungen, ein Netzwerk mit 24 Partnern aus verschiedenen Ländern für den Pool aufzubauen. Somit besteht für die Handwerkslehrlinge aus ganz Deutschland die Möglichkeit, sich bei der LGH um die Förderung eines Praktikums in den Niederlanden, in Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien oder der Türkei zu bewerben.
Der Poolantrag wurde von der LGH im Rahmen des vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union finanziell geförderten Projektes "let's go" gestellt. Es verfolgt das Ziel, die Mobilität von Auszubildenden aus dem Handwerk zu erhöhen. Unter anderem wurden in Zusammenarbeit mit den drei Partnern Informationsveranstaltungen, Workshops und Beratungsgespräche zu diesem Thema mit insgesamt über 2750 Auszubildenden und Betrieben geführt.
Darüber hinaus konnte die vom Westdeutschen Handwerkskammertag entwickelte Zusatzqualifikation "Europaassistent/in im Handwerk" in fünf Berufskollegs erstmalig in die Umsetzung geführt werden. Weitere elf Kollegs sind an einer Einführung dieses Angebotes im kommenden Schuljahr interessiert. Zusätzlich wird ein Kursus für die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung entwickelt, der auf ein Praktikum im Ausland vorbereitet.
Ein weiteres Anliegen von "let's go liegt in der Vernetzung von Bildungsträgern im Handwerk und von Berufskollegs, die Auslandspraktika für Auszubildende organisieren. Dadurch sollen Synergieeffekte genutzt werden und die Beteiligten erhalten die Möglichkeit, gegenseitig von den Erfahrungen der anderen zu profitieren.
Weitere Informationen zum Poolprojekt und zum Projekt "let's go" erhalten Sie bei der LGH, Daniela Bruchsteiner, Tel. 0211 302715-41, Fax 0211 30108-500, E-Mail: bruchsteiner@lgh.de.
Autor: Harald Siebert, LGH
120 Auszubildende aus dem Handwerk können in den kommenden beiden Jahren dreiwöchige Praktika im Ausland absolvieren - auch in den Niederlanden. Möglich macht dies die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH), nachdem ihr Poolantrag des LGH-Projektes "let's go – Auslandspraktika in der handwerklichen Ausbildung" im Programm Lebenslanges Lernen vom nationalen Auswahlausschuss LEONARDO DA VINCI Mobilität zur Förderung durch die EU-Kommission ausgewählt worden ist.
Durch das neue Instrument des "Poolprojektes" können die Jugendlichen einzeln, zu verschiedenen Zeitpunkten und in unterschiedlichen Ländern ihr Praktikum ableisten. In Kooperation mit den Handwerkskammern Aachen und Münster und den Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) ist es der LGH als koordinierende Einrichtung gelungen, ein Netzwerk mit 24 Partnern aus verschiedenen Ländern für den Pool aufzubauen. Somit besteht für die Handwerkslehrlinge aus ganz Deutschland die Möglichkeit, sich bei der LGH um die Förderung eines Praktikums in den Niederlanden, in Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien oder der Türkei zu bewerben.
Der Poolantrag wurde von der LGH im Rahmen des vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union finanziell geförderten Projektes "let's go" gestellt. Es verfolgt das Ziel, die Mobilität von Auszubildenden aus dem Handwerk zu erhöhen. Unter anderem wurden in Zusammenarbeit mit den drei Partnern Informationsveranstaltungen, Workshops und Beratungsgespräche zu diesem Thema mit insgesamt über 2750 Auszubildenden und Betrieben geführt.
Darüber hinaus konnte die vom Westdeutschen Handwerkskammertag entwickelte Zusatzqualifikation "Europaassistent/in im Handwerk" in fünf Berufskollegs erstmalig in die Umsetzung geführt werden. Weitere elf Kollegs sind an einer Einführung dieses Angebotes im kommenden Schuljahr interessiert. Zusätzlich wird ein Kursus für die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung entwickelt, der auf ein Praktikum im Ausland vorbereitet.
Ein weiteres Anliegen von "let's go liegt in der Vernetzung von Bildungsträgern im Handwerk und von Berufskollegs, die Auslandspraktika für Auszubildende organisieren. Dadurch sollen Synergieeffekte genutzt werden und die Beteiligten erhalten die Möglichkeit, gegenseitig von den Erfahrungen der anderen zu profitieren.
Weitere Informationen zum Poolprojekt und zum Projekt "let's go" erhalten Sie bei der LGH, Daniela Bruchsteiner, Tel. 0211 302715-41, Fax 0211 30108-500, E-Mail: bruchsteiner@lgh.de.
Autor: Harald Siebert, LGH
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